Fallbeispiel: Beckenboden- und Blasenprobleme
Eine Frau stellt sich in der Praxis mit Problemen im Beckenbereich vor. Hauptproblem sei eine mehr oder weniger bestehende Inkontinenz. Der Beckenboden könne nicht mehr richtig angesteuert werden und der Harndrang sei nicht mehr zu 100% kontrollierbar.
Dies sei beim Husten oder auch beim Sport oft der Fall. Hinzu käme ein immer öfter aufkommender Druck im Enddarm und das Gefühl, ständig auf Toilette zu müssen. Ein ab und zu ziehender Schmerz im Genitalbereich sei vor kurzem noch hinzugekommen.
Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass vor 2 Jahren die Gebärmutter operativ entfernt worden sei. Kurz nach der OP seien ähnliche Symptome vorhanden gewesen, die über die Zeit immer mehr zugenommen hätten.

Die Beckenknochen waren in ihrer Bewegung komplett eingeschränkt. Die fasziale Spannung zwischen Blase und Darm war dermaßen erhöht, dass bei Druck in diesem Bereich die Symptome verstärkt wurden.
Somit hatte der Beckenboden immer eine zu hohe Spannung und konnte irgendwann seine Aufgabe vor Erschöpfung nicht mehr erfüllen.
Nach Behandlung dieser „Verklebungen“ zeigte sich ein deutlich beschwerdefreieres Gesamtbild.
Der Harndrang und der Darm waren wieder voll kontrollierbar und der Beckenboden machte nur noch bei sportlicher Aktivität Probleme. Eine zweite Behandlung steht noch aus.
Hast du auch Blasenprobleme?
Zur Erklärung: Egal ob OP an Gebärmutter oder Prostata. Oder ohne operativen Eingriff. Spannungen im kleinen Becken können oft unangenehme und „peinliche“ Symptome hervorrufen. Sei mutig, sprich es an und man kann auch dir hoffentlich ein Stück weit Lebensqualität zurück geben!
elements.envato.com © „Holzfigur sitzt auf einer Rolle Toilettenpapier. Konzept des Problems mit der Verdauung.“ von erika8213



