Fallbeispiel: Fersensporn, einschlafender Fuß und Beinschmerzen
Eine 48jährige Postbotin stellt sich in der Praxis mit „Fersensporn“ beidseits vor.
Die rechte Seite sei deutlich ausgeprägter als die linke. Seit 6 Wochen schlafe auch immer wieder bei längerem Arbeiten oder häufigem belasten der rechte Fuß etwas ein.
Außerdem sei schon länger bekannt, dass durch das ständige ein und aussteigen aus dem Arbeitsauto das rechte Bein „schmerze“.
Es sei kein richtiger Schmerz, eher ein Ziehen was teilweise von der Hüfte bis zum Fuß gehe und dies sei mal ja und mal nein präsent.
Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass neue Einlagen und Stoßwellentherpie beim Arzt keinen großen Effekt gebracht hätten bezüglich des Fersensporns.

Diagnose und Behandlung
Nach ausgiebiger Untersuchung des ganzen Körpers kam folgendes Bild heraus:
Anfänglich waren beide Achillessehnen und Fersen deutlich schmerzhaft auf Druck.
Wir behandelten das Becken, die Gesäßmuskulatur und die Verklebungen im Becken vom Hüftbeuger, der Gebärmutteraufhängung und einer Darmschlinge.
Nach dieser Behandlung war ohne überhaupt die Fersen behandelt zu haben der Schmerz dort im Vergleich zum Anfang deutlich besser.
In einer zweiten Behandlung nach 14 Tagen legten wir Hauptaugenmerk auf die Faszien der Fußsohle, des ganzen Beines und erneut auf Becken und Bauch. Außerdem gab es eine Hausaufgabe, die täglich gemacht werden sollte.
Nach der Rücksprache nach 14 Tagen zeigte sich kein Beinschmerz und kein einschlafender Fuß mehr. Lediglich nach einem langen Arbeitstag sei die Ferse noch leicht spürbar, die aber mit dem Hausaufgabenprogramm wieder gelindert werden kann.
Kennst du das Problem?
Du hast auch Schmerzen im Bein oder leidest unter einem Fersensporn?
Wenn du das kennst, kannst du gern einen Termin in meiner Praxis vereinbaren.
elements.envato.com © „Ärztin hält Fußskelettmodell“ von annakhomulo



